Die ingeniöse Entwicklung partieller Matrix-Systeme
Der V-Ring ist der erste Haltering für partielle Matrix-Systeme, der aus Nickeltitan gefertigt ist. Der Ring ist außergewöhnlich elastisch und bietet die Möglichkeit, den Keil entweder vor oder hinter dem Ring zu befestigen.
Es ist übrigens der einzige seiner Art, bei dem der Keil keine Behinderung darstellt. Bei allen anderen partiellen Matrix-Systemen (mit Ausnahme des Tri-Clips von TrioDent selbst) tritt das Problem auf, dass sich Keile und Haltering im Interproximalraum konkurrieren. Dadurch kann es zu Verformungen des Keils kommen, lässt sich die Rückhaltefeder schwierig anbringen und kann diese sogar abspringen.
Der V-Ring bietet nun eine Lösung für die genannten Probleme, da zwischen den Zahnfüßen Platz für den Keil vorgesehen ist, und zwar in Form einer V-förmigen Aussparung, die links erkennbar ist.
Darüber hinaus fixiert der V-Ring das partielle Matrixband an der Stelle, wo dieses eine natürliche anatomische Form einnehmen kann. Dadurch kann außerdem verhindert werden, dass das Matrixband zurückfedert und eine Lücke hinterlässt.
Die einzigartige, V-förmige Zahnung, für die ein Patent beantragt worden ist, verhindert, dass der Ring in großen Kavitäten einsinkt. Außerdem lässt sich ein hervorragendes Retentionsergebnis erzielen, da sich die Zahnung stabil in die Unterschneidungen auf den beiden Elementen beidseitig des Interdentalraums festklemmen kann.
Die nebenstehende Abbildung zeigt den Kontaktpunkt zwischen OR6 und OR5 sowohl vor der Platzierung des V-Rings als auch 3 Minuten danach.
Die realisierte Separation belief sich auf 60-80 µ. Die Dicke der Tab-Matrix beträgt 30 µ.